Wie advocacy entstand
Am 5. Januar 2001 legten Dominik Büchel und Mathis Brauchbar den Grundstein unserer heutigen Agentur – damals noch unter dem Namen Brauchbar, Büchel & Partner. Mit viel Freude an guter Arbeit und dem Anspruch, für ihre Kund:innen da zu sein, starteten die beiden Gründer in dieses Abenteuer. Dass daraus einmal 25 erfolgreiche Jahre entstehen würden, war weder geplant noch absehbar. Heute blicken wir mit Stolz auf ein Vierteljahrhundert zurück – voller lustiger, verrückter, aber auch einiger trauriger Momente.
Die schlimmste Festtagskarte
Seit 25 Jahren verschicken wir Festtagskarten und die allererste ist wirklich in besonderer Erinnerung: advocacyaner:innen als Heilige zu porträtieren, war nicht die beste Idee… Zurecht ging diese erste Karte als die legendär schlimmste advocacy-Festtagskarte in die Geschichte ein. Seit diesem Fiasko zieren Bilder von jungen Künstler:innen und Fotograf:innen unsere Festtagswünsche.
Namenswechsel zum Einjährigen
Obwohl advocacy ursprünglich unter einem anderen Namen gegründet wurde, dauerte es nicht lange, bis dieser nicht mehr richtig zur Firma passte. Mit Conrad Engler stiess ein weiterer Partner dazu und die Auflistung der Nachnamen wäre schlicht zu lang geworden. Verschiedene Alternativen standen daher zur Diskussion: Faro, Topica, Mindmark oder Horizon. Das Rennen machte dann aber - zum Glück - «advocacy» – Einfluss nehmen, nicht für Eigeninteressen, sondern für ein gesellschaftliches Anliegen. Und das fühlte sich richtig an.
Aussprechen können muss man den Namen nicht – aber sich merken! Zur Einprägung verschickten wir kleine Buchstaben-Puzzle-Verschieb-Spiele. Wer löst es am schnellsten? Top, die Wette gilt.
Expo 02: Erschaffung der Stadt Biopolis
Für die Expo 02 konnten wir den Pavillon von Novartis mitgestalten. Dafür erschufen wir die Stadt Biopolis, die die Besuchenden 20 Jahre in die Zukunft katapultierte. Wir machten erlebbar, wie die Biomedizin das Leben der Menschen verändern wird (bspw. Miniroboter in Blutbahnen, Stresssensoren, geklonte Haustiere). Fast 900 000 Personen besuchten den interaktiven Pavillon in Neuchâtel.
advocacy zieht um
2002 war für uns definitiv ein Jahr des Wandels. In Basel packten die advocacy-Mitarbeitenden ihr Hab und Gut am Wettsteinplatz zusammen und nisteten sich am Marktplatz ein. Auch das Zürcher Team wechselte den Ausblick aus dem Fenster. Allerdings dauerte es noch 13 weitere Jahre, bis sie das heutige Büro im Kulturpark bei der Hardbrücke bezogen.
Das erste Nationale Forschungsprogramm
advocacy und die nationalen Forschungsprogramme (NFP) – eine Erfolgsgeschichte. 10 Programme durften wir im Wissenstransfer bisher begleiten. Der Startschuss fiel 2003 mit dem Nationalen Forschungsprogramm Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen (NFP 52). Die Ergebnisse der Forschung präsentierten wir unter anderem in einer Ausstellung im Zürcher Landesmuseum.
Grenzerfahrung im Namen der Teambildung
2004 radelten ein paar Veloverrückte (und von denen gibt es seit jeher viele bei advocacy) die Alp d’Huez hinauf. Noch verrückter war’s 10 Jahre später: 2014 organisierten wir einen Wandertag auf den Üetliberg in Zürich. Ja, hoch hinaus war schon immer unser Ziel. Etwas gefährlich mögen wir es auch: Axtwerfen, Kanufahren bei Sturmwarnung, Escape Room, Monster-Jagd, Stand-up-Paddle, in Schuhen mit hohen Absätzen defilieren: Unsere jährlichen Team-Ausflüge haben es in sich!
Praktika bei advocacy
Auch wenn wir erst seit 2024 regelmässig Praktikumsstellen anbieten, gab es dieses Engagement schon früher. Bereits in den Anfangsjahren wurden immer wieder Praktikant:innen aufgenommen. Der Grundgedanke blieb dabei stets derselbe: Menschen am Anfang ihres Berufswegs eine Möglichkeit zu geben, Neues zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und aktiv mitzuarbeiten. Heute dürfen wir sowohl in Zürich als auch in Basel Praktikant:innen für sechs Monate bei uns willkommen heissen. Wir freuen uns immer wieder aufs Neue, ihren Weg ein Stück weit mitgestalten und von ihnen lernen zu dürfen.
Wir jubilieren – immer und immer wieder
Vor dem 25-jährigen Jubiläum gab es bei advocacy bereits andere Meilensteine zu feiern. Zum fünfjährigen Jubiläum beispielsweise sorgte Massimo Rocchi im Basler Tabourettli mit seinem verbalen Feuerwerk für beste Stimmung. Das zehnjährige Jubiläum feierten wir auf einem Schiff im Rheinhafen, wo wir Speeddates mit Zukunftsvisionen hatten. Das 20-Jahr-Jubiläum fand pandemiebedingt im kleinen Rahmen mit allen aktuellen und ehemaligen MItarbeitenden statt – Wie wir wohl dieses Jahr feiern?
Cancellaras Unterschrift auf advocacy Velo-Trikot
2008 gewinnt Fabian Cancellara Gold im Zeitfahren an den olympischen Spielen in Peking. Von SRF wurde er dafür als «Sportler des Jahres» ausgezeichnet. An der Preisverleihung (Sport Awards) spielten die Lovebugs – mit unserem damaligen Mitarbeiter Florian Senn am Bass. Wir haben ihm unser advocacy Velo-Trikot mitgegeben und er sahnte für uns die Unterschrift von Fabian Cancellara ab. Das Trikot versprüht noch heute die Kraft eines ganz grossen Ausnahmesportlers im Basler Büro.
Preisgekrönte Slow Down-Kampagne
Franky Slow Down, der bärtige Engel, sang sich 2009 in die Herzen der Schweizer Autofahrer:innen – und auf Platz 2 der Schweizer Hitparade. Im Auftrag des Schweizer Versicherungsverbands (SVV) organisierten wir einen Pitch bei verschiedenen Agenturen und brachten die damals noch junge Agentur «Rod» ins Spiel, die sich den Auftrag schliesslich holte. Als Kampagnen-Managerin ist advocacy Teil dieser ausserordentlich erfolgreichen Präventionskampagne.
advocacy im Ausland – Teil 1
Bei advocacy denken wir nicht nur über Grenzen hinaus, wir überschreiten sie auch – etwa Landesgrenzen. 2010 nahm Dominik Büchel als Mitglied der Schweizer Delegation an der ersten World Conference on Early Childhood Care and Education (WCECCE) in Moskau teil. Er vertrat dabei die Schweizerische UNESCO-Kommission als unabhängige Fachperson. Die dreitägige Konferenz hatte zum Ziel, die frühkindliche Bildung weltweit zu stärken, indem sich die Mitgliedsstaaten austauschten und Fortschritte gemeinsam reflektierten.
Engagiert – global und lokal
Engagement ist für uns selbstverständlich. Ob für gute Zwecke wie Wasser für Wasser, das wir seit mittlerweile zehn Jahren unterstützen, oder als Sponsoren für lokale Vereine wie den Juniorenfussball des SV Muttenz. 2013 liefen die Junioren mit dem advocacy-Logo auf dem Trikot gegen ihre Gegner auf. Ob das für den Sieg reichte, wurde nicht überliefert.
Kaffee-Maniacs
2014 musste sich das Basler Team mit Tränen in den Augen von seiner heissgeliebten Kaffeemaschine verabschieden. Die Jura-Kaffeemaschine ging nach 29 805 Tassen Kaffee und über 5000 Espressi in Pension – oder besser gesagt zur Recyclingstation. Das schwere Erbe trat eine Stereo TourMix an. Diese hatte Nespresso uns bereits 2010 für ausserordentliche Kundentreue geschenkt. Leider – oder zum Glück? – ohne Zählfunktion.
Gold für EKAS-Box: Präventionstipps fürs Büro
Über 10 Jahre haben wir EKAS, die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit – mit der Kampagne «Prävention im Büro» begleitet. Gemeinsam mit Marco Niedermann (heute «Die Pause») konzipierten wir u. a. die EKAS-Box – ein Online-Lerntool mit liebevoll animierten Videos, die in aller Kürze die wesentlichen Aspekte von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Büro vermitteln. Das Tool räumte zwei Preise ab: Gold am International Media Festival for Prevention und Silber beim Best-of-Swiss-Web.
advocacy im Ausland – Teil 2
Vor rund zehn Jahren reisten Sibylle Sutter und Adrian Heuss auf Einladung der Schweizerischen Botschaft nach Wien, um dort im Naturhistorischen Museum die Forschungsergebnisse des NFP 63 «Stammzellen und regenerative Medizin» im Rahmen einer Wanderausstellung vorzustellen. Und wie es sich für einen Besuch in Wien gehört, durfte das obligate Wiener Schnitzel nicht fehlen.
advocacy «Oopser»
In 25 Jahren geht natürlich auch mal die eine oder andere Sache gründlich schief. Zum Beispiel dann, wenn ein Zulieferer Konkurs geht und die St. Galler Eintrittsgelder in die Wanderausstellung «Die Entdeckung der Welt», die wir für den Verein Stimme Q organisieren durften, nie bei uns ankommen. Oder wegen eines Rechtsfalls (nicht bei uns) waren unsere Buchhaltungsordner einige Monate bei der Staatsanwaltschaft deponiert.
Snacks ja – Umarmungen nein
Wer schon einmal im Zürcher Büro zu Besuch war, hatte vielleicht bereits die Ehre, Gino kennenzulernen. Gino liebt Bauchkrauler und hat seine Schnauze immer zuvorderst, wenn jemand einen Snack essen will. In Ginos Präsenz gilt allerdings eine wichtige Regel: Umarmungen sind strengstens verboten. Dann geht das Bellen nämlich so richtig los. Unser Bürohund Gino ist seit 2019 stolzer Compagnon von advocacy und gehört fest zum Zürcher Arbeitsalltag.
Technik ohne Zubehör
In den letzten 25 Jahren hat sich nicht nur bei advocacy viel verändert, sondern auch bei der Technik. Vom Kabeltelefon zum schnurlosen Telefon, von schweren Computern zu Laptops mit kollaborativen Arbeitsmöglichkeiten und Online-Meetings.
Ein historischer Meilenstein war die Abschaffung unseres Faxgeräts (es gab schlicht kein Zubehör mehr...). Und obwohl der advocacy-Fax in Basel jahrelang vor allem Staub ansammelte, verabschiedete sich advocacy erst 2020 endgültig von dieser Reliquie.
«Sch» wie Schatz oder Schrott
Vor einigen Jahren haben wir bei advocacy eine neue Wichteltradition eingeführt – aus purer Lust auf Überraschung. Denn beim Wichteln bekommt man ohnehin selten genau das, was man sich wünscht. Warum also nicht gleich etwas völlig Unerwartetes verschenken?
So zog das «Schrottwichteln» bei uns ein: eine etwas andere Wichteltradition, bei der fragwürdige Schätze und garantiertes Gelächter zum festen Programm gehören. Und ja – jedes Jahr aufs Neue fragen wir uns, wie der ganze Schrott bei uns gelandet ist.
Zwischen Lockdown und Longdrinks
Mitten in der Pandemie feierten wir 20 Jahre advocacy. Anstelle einer grossen Party kreierten wir zum Jahresstart alle unseren Signature-Drink und prämierten den kreativsten bei einer internen Online-Feier. Ansonsten war – wie für alle – auch für uns die Corona-Zeit herausfordernd, sowohl aus geschäftlicher als auch aus privater Sicht.
Verwirrungspotenzial hoch zwei
Wer im Büro Basel «Eliane» ruft, bekommt sehr wahrscheinlich nicht nur eine Antwort, sondern gleich zwei. Denn vor vier Jahren passierte etwas, das es bei advocacy so noch nie gab: Zwei Mitarbeitende mit demselben Namen arbeiteten plötzlich gleichzeitig im Team. Eliane, die bereits seit sechs Jahren bei advocacy tätig war, traf auf Eliane, die gerade frisch startete. Eliane, die Leserin, und Eliane, die Tänzerin.
Gemeinsam in die Zukunft
2023 hielten wir inne und analysierten uns selbst. Wo liegen unsere Stärken, wo unsere Schwächen? Wo stehen wir im Markt? Wie entwickeln sich unsere Kund:innen? Darauf basierend entwickelten wir gemeinsam als Team während der Retraite die neue Strategie für die nächsten Jahre.
Neuer Online-Auftritt
Als Eliane (die Tänzerin) beim Bewerbungsgespräch sagte, sie komme gerne trotz der Website zu uns arbeiten, wussten wir: Wir brauchen dringend eine neue. Eine Modernisierungs- und Verjüngungskur mündete in bewegte Aquarelle – Handwerk, digital animiert. Alles im Flow. Wie wir.
advocacy auf Weltrekord Seilbahn
Hoch hinaus gehen wir bei advocacy eigentlich immer – doch so steil wie an der Retraite 2025 ging es nur einmal bergauf. Das gesamte Team fuhr hinauf auf den Stoos. Mit einer Steigung von bis zu 110 % hält sie den Weltrekord als steilste Standseilbahn der Welt. Das Erlebnis und die Aussicht machten diese Fahrt zu einem einprägsamen Moment und sorgten für Gesprächsstoff, Staunen und ganz viele Fotos.
🎉Bonus-Bingo🎉
Gratuliere, du hast es bis hierhergeschafft! Du hast dich durch 25 Firmen-Geschichten von advocacy gelesen und kennst uns nun ein wenig besser. Als Test darfst du das advocacy-Bingo ausfüllen – einfach so zum Spass. Wenn du magst: Schick es uns ausgefüllt zurück, vielleicht passiert ja etwas.
